Josephine Ackerman (Deputy Global Head Art, Culture & Sports, Deutsche Bank)


Foto: Mario Andreya
Josephine Ackerman begann ihre Karriere im familieneigenen Unternehmen, bevor sie im Anschluss in einer Strategieberatung deutschlandweit für verschiedene DAX-Konzerne tätig war. 2012 trat sie in die Deutsche Bank ein, in der sie unterschiedliche Projekte begleitete. 2015 gewann sie die Auszeichnung als beste Projektmanagerin Deutschlands in der Alterskategorie unter 35 Jahren. Ackerman gilt als Intrapreneur und Management-Talent, arbeitete an Innovationsprojekten der Kommunikationsabteilung und für die globalen Vorstände der Bank an der strategischen Ausrichtung der Corporate Social Responsibility Agenda. 2016 wurde sie die stellvertretende Leiterin und Chief Operating Officer des Bereichs Art, Culture & Sports, der die globalen Engagements der Bank in diesen Themenfeldern verantwortet. Privat ist Josephine Ackerman selbst künstlerisch in ihrem Atelier in Frankfurt aktiv und engagiert sich für die Entwicklung von Kindern bei der Frauenorganisation YOUNG WIZO.

 

Wolf Bauer (Co-CEO UFA GmbH)

Wolf Bauer arbeitete nach seinem Studium der Publizistik und Kunstgeschichte zunächst als Autor für die ZDF-Sendung Kennzeichen D. 1980 kam er zur UFA und übernahm 1991 den Vorsitz der Geschäftsführung. Nach der Verschmelzung von UFA und PEARSON TV im Jahr 2000 zu FremantleMedia wurde er zudem in den Vorstand des weltweit tätigen Produktionsunternehmens berufen. Unter seiner Führung entwickelte sich die UFA zu einer leistungsstarken Produktionsgruppe und zum Marktführer in Deutschland. Wolf Bauer hat über 80 TV-Movies produziert und ist für den Start von mehr als 20 TV-Serien produzentisch verantwortlich. Für die UFA Cinema war er außerdem als Produzent von zahlreichen Kinofilmen wie „Der Medicus“ verantwortlich. Während seiner Zeit als Geschäftsführer gelangen der UFA zahlreiche herausragende Erfolge wie die historischen TV-Events „Die Flucht“ und „Dresden“ sowie die Miniserie „Unsere Mütter, unsere Väter“ (International Emmy Award 2014) und zahlreiche Fernsehfilme wie „Nackt unter Wölfen“ oder „Der Minister“. Seit 2008 gehört Wolf Bauer dem Kuratorium der Bertelsmann Stiftung an.

 

Maike Mia Höhne (Filmemacherin und Kuratorin)

Maike Mia Höhne wurde 1971 in Hannover geboren. Von 1994–1999 hat sie Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, an der Escuela de Bellas Artes in Havanna sowie der Escuela International de Cine y Television in San Antonio de los Baños, Kuba, studiert. Nach einem Arbeitsaufenthalt in Buenos Aires, Argentinien, absolvierte sie ein Aufbaustudium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg mit dem Schwerpunkt Film. Seit 2001 arbeitet sie in unterschiedlichen Kontexten als freie Autorin, Kuratorin, Produzentin, Fotografin und Regisseurin. Ihre Filme werden von arsenal experimental und der Kurzfilmagentur vertrieben. Darüber hinaus ist sie seit Jahren als Dozentin und Moderatorin von Filmveranstaltungen aktiv. Maike Mia Höhne lebt in Hamburg und Berlin. Seit Sommer 2007 ist sie Kuratorin der Berlinale Shorts.

 

Basim Magdy (Künstler / Deutsche Bank „Künstler des Jahres“ 2016)


Foto: Deirdre O'Leary
© Basim Magdy
Basim Magdy wurde 1977 in Assiut, Ägypten, geboren und lebt heute in Basel und Kairo. Er hat in den letzten Jahren ein vielfältiges Werk geschaffen, das Film, Video, Diaprojektionen, Installationen und Arbeiten auf Papier umfasst. Im Mittelpunkt stehen immer Strukturen des Sehens, Erinnerns und Archivierens. Basim Magdy war an zahlreichen internationalen Gruppenausstellungen beteiligt, wie 2013 auf den Biennalen in Sharjah und Istanbul sowie 2014 auf der Biennale von Montreal und der MEDIACITY Seoul Biennial. Magdy war 2016 nach Wangechi Mutu, Yto Barrada, Roman Ondák, Imran Qureshi, Victor Man und Koki Tanaka der siebte internationale Künstler, den die Deutsche Bank als „Künstler des Jahres“ ehrte und in einer großen Einzelausstellung in der Deutsche Bank KunstHalle in Berlin präsentierte. Seine Ausstellung „The Stars Were Aligned for A Century of New Beginnings“ wurde anschließend im MAXXI (Rom), dem Museum of Contemporary Art (Chicago) und dem Arnolfini (Bristol) gezeigt.

 

Franziska Weisz (Schauspielerin)


Foto: Markus Nass
Franziska Weisz, 1980 in Wien geboren, spielte in Ulrich Seidls „Hundstage“ (1999) bevor sie ihr Studium der Entwicklungs- und Umweltpolitik am King’s College in London abschloss. Während des Studiums nahm sie verschiedene kleine Rollen an, um danach mit Jessica Hausners „Hotel“ ganz in den Schauspielerberuf einzusteigen. Der Film feierte 2004 Premiere in Cannes und brachte Weisz bei der darauf folgenden Berlinale 2005 die Auszeichnung „European Shooting Star“ ein. Es folgten weitere Berlinale-Auftritte mit „Distanz“ (Eröffnungsfilm Perspektive Deutsches Kino 2009, Regie: Thomas Sieben), „Das Vaterspiel“ (Panorama 2009, Regie: Michael Glawogger), „Der Räuber“ (Wettbewerb 2010, Regie: Benjamin Heisenberg, Nikolaus Geyrhalter), „Renn, wenn du kannst“ (Eröffnungsfilm Perspektive Deutsches Kino 2010, Regie: Dietrich Brüggemann) und zuletzt „Kreuzweg“ (Regie: Dietrich Brüggemann), der als offizieller Wettbewerbsbeitrag 2014 bei der Berlinale Welturaufführung feierte und mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde. Weitere Kinofilme mit Weisz sind u.a. „Hannas schlafende Hunde“ (2015, Regie: Andreas Gruber) und „Treffen sich Zwei“ (2015, Regie: Ulrike von Ribbeck). Im TV-Bereich sind insbesondere Weisz’ Rollen in der Serie „Der letzte Bulle“ (2012/2013, Regie: Sophie Allet-Coche), in der Krimi-Reihe „Janus“ (2012/2013, Regie: Andreas Kopriva) und im „Landkrimi: Kreuz des Südens“ (2014, Regie: Barbara Eder) zu nennen. Darüber hinaus spielte sie 2015 beispielsweise in den Fernsehfilmen „Irenes Bruder – Ein Geheimnis im Dorf“ (Regie: Peter Keglevic) und in dem Quoten-Erfolg „Die vierte Gewalt“ (Regie: Brigitte Bertele) sowie in der amerikanischen Serie „Homeland“ (Regie: Seith Mann). Zudem ist sie seit 2015 die neue „Tatort“-Ermittlerin an der Seite von Wotan Wilke Möhring („Zorn Gottes“, Regie: Özgür Yildirim/ 2016, „Böser Boden“, Regie: Sabine Bernardi). Kino-Projekte von 2016/2017 sind „Die Anfängerin“ (AT), bei der Alexandra Sell Regie führte, „Komplett von der Rolle“ (Regie: Sabine Derflinger) und „Arthur & Claire“ (Regie: Miguel Alexandre). Zu den jüngsten Fernsehproduktionen mit Weisz zählen u.a. „Willkommen in der Patchwork-Hölle“ (Regie: Oliver Schmitz) und „Ich will (k)ein Kind von dir (Regie: Ingo Rasper). Bis Mitte Juni 2017 steht sie für „Tatort: Dunkle Zeit“ (Regie: Niki Stein) in Hamburg vor der Kamera.